Zum Inhalt Zum Hauptmenü
Menu

Handlungsfeld 4 – Bildung, die auf Innovation vorbereitet

Ausbau Wiener Campusmodell/Campus Plus

Das Wiener Campusmodell ist eine Bildungseinrichtung, die Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem Standort umfasst. Es ist eine ganztägige Betreuungsform mit verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten, wodurch die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden. Im pädagogischen Konzept des “Campus Plus” werden gemeinsame zentrale pädagogische Sport-, Kreativ-, Therapie- und Verwaltungsbereiche sowie vier altersübergreifende Bildungsbereiche mit Kindergartengruppen und Schulklassen vereint. Der Übergang zwischen Kindergarten und Volksschule wird dadurch erleichtert. An ausgewählten Standorten wird auch eine Neue Mittelschule das Angebot ergänzen. BildungspartnerInnen wie Musikschulen werden verstärkt eingebunden und Mehrfachnutzungen ermöglicht werden.

Wien hat insgesamt sechs Bildungscampus-Standorte (Monte Laa und Sonnwendviertel in Favoriten, Gertrude Fröhlich-Sandner-Campus in der Leopoldstadt, Donaufeld in Floridsdorf sowie Campus Seestadt und Campus Plus Attemsgasse in der Donaustadt). Fünf weitere Standorte sind derzeit bereits in Bau beziehungsweise in Planung (Berresgasse, Nordbahnhof, Aron Menczer, Aspern Nord und Atzgersdorf).

Darüber hinaus sind weitere drei neue Bildungsbauten in den Gebieten Inner-Favoriten (Landgutgasse), Gasometerumfeld in Simmering (Rappachgasse) und West Wien (Deutschordenstraße) vorgesehen. Alle diese Projekte sollen bis zum Jahr 2023 realisiert werden.

  • Durchführung: Geschäftsgruppe Bildung, Integration, Jugend und Personal; Magistratsdirektion – Geschäftsbereich Bauten und Technik; Wiener Kindergärten (MA 10), Abteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13), Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19), Abteilung Bau- und Gebäudemanagement (MA 34), Wiener Schulen (MA 56)
  • Weiterführende Links: Schulbau und -sanierung

Beitragsfreier Kindergarten

Damit möglichst alle Kinder vom Bildungsangebot in den Wiener Kindergärten profitieren, hat Wien im Herbst 2009 den beitragsfreien Kindergarten für alle Kinder von null bis sechs Jahren in die Tat umgesetzt: Seit September 2009 bezahlen Eltern in den städtischen und vielen privaten Wiener elementaren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen keinen Besuchsbeitrag mehr. Für viele Familien bedeutet das eine enorme finanzielle Entlastung. Sie ersparen sich dadurch bis zu 550 Euro pro Kind und Monat. Nur für spezielle Leistungen, wie beispielsweise verlängerte Öffnungszeiten, spezielle pädagogische Konzepte oder kleinere Gruppen, kann ein Beitrag eingehoben werden.

Bildungsgrätzl

Als Ergänzung zu den bestehenden und geplanten Campus-Standorten entstehen in Wien „Bildungsgrätzl“, in denen bestehende Bildungsstrukturen – speziell in dicht verbauten Gebieten – besser vernetzt werden.

Durch Kooperationen von Kindergärten, Volksschulen und Neuen Mittelschulen (NMS), die in eigenen Gebäuden, aber in räumlicher Nähe zueinander untergebracht sind, können die Schülerinnen und Schüler von dem besseren Angebot profitieren.

Die Grätzl-Schulen sollen auch mit anderen Institutionen vor Ort zusammenarbeiten, beispielsweise mit Musikschulen, Hallenbädern, Büchereien, Jugendzentren und Volkshochschulen. Die entstehenden Bildungsgrätzl sollen als stadtteilorientierte Bildungslandschaft die Wirkung von Bildungsarbeit wesentlich erhöhen und zugleich positiv auf das Zusammenleben in Stadtteilen zurückwirken, indem Lernen als Bestandteil des Lebens im Stadtteil sichtbar wird.

Mit Stand Oktober 2018 sind die Bildungsgrätzl Spielmanngasse, LeoMitte, Ebner-Inklusiv-Eschenbach, Kaisermühlen, Mobiler Fünfter und Schönbrunn aktiv. Weitere Bildungsgrätzl befinden sich in der Konzeptions- und Vorbereitungsphase.

  • Durchführung: Wiener Kindergärten (MA 10), Abteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13), Wiener Schulen (MA 56)
  • Weiterführender Link: Wiener Bildungsgrätzln

Interaktive Whiteboards an Wiener Schulen

Im Rahmen von Neubauten (inklusive Campus-Standorten), aber auch bei ausgewählten Schulsanierungen (etwa GTVS Währinger Straße) und zukünftig auch bei Erweiterungen bestehender Standorte, werden die neuen Bildungsräume mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Durch diese Boards können Medien wie Text, Grafik, Bilder, Animationen, Töne und Filme präsentiert werden. Die „digitalen Tafeln“ ermöglichen verbesserte Präsentationsmöglichkeiten von Unterrichtsinhalten, ein hohes Maß an Motivation und Vorteile für die Pädagoginnen und Pädagogen beim Vorbereiten und Speichern der Unterrichtsinhalte sowie vielfältige Interaktionsmöglichkeiten.

  • Durchführung: Wiener Schulen (MA 56), Wien Digital (MA 01)

Wiener Bildungsnetz – Masterplan

Das Wiener Bildungsnetz ist die Basis für alle EDV-Tätigkeiten im Bereich der Wiener Pflichtschulen. Es wird daher besonderer Wert darauf gelegt, dass mittels eines modernen und zukunftsgerichteten EDV-Netzes die heutigen sowie zukünftigen Anforderungen im Bildungsbereich erfüllt werden können.

Für die Wiener Pflichtschulen wird es daher zukünftig einige Neuerungen im Bereich der EDV-Ausstattung geben. Die Maßnahmen haben Anfang 2018 begonnen und werden Mitte 2019 an allen rund 380 Schulstandorten umgesetzt sein.

Die Erneuerung umfasst insbesondere folgende Maßnahmen:

  • Stabile Internetanbindung mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde
  • Modernisierung des Netzwerkes und die direkte Internetversorgung jedes Schulstandortes
  • Moderne Arbeitsplatzlösungen (virtuelle Arbeitsplätze) für mehr Flexibilität
  • Einsatz von Windows 10 und der aktuellen Office-Version
  • Erneuerung des Mailsystems und Einführung persönlicher Dienstmailadressen für alle Lehrenden
  • Vollständige Verwendung von standardisierten und etablierten Abläufen und Services der Stadt Wien
  • Stabiler Betrieb und rasche Wiederherstellungszeiten

Durchführung: Wiener Schulen (MA 56), Wien Digital (MA 01)

Start Wien – das Jugendcollege

Die Einrichtung des Jugendcolleges hat sich seit 2017 bewährt und wird bis Juni 2019 fortgeführt. Jugendliche, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten und nicht mehr schulpflichtig sind, haben es besonders schwer, passende Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

„StartWien – Das Jugendcollege“ bietet daher 1.000 Ausbildungsplätze für jugendliche Zugewanderte, vorwiegend Asylwerbende und -berechtigte. Ziel ist es, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 21 Jahren in einem modularen System fit für den Einstieg in eine weiterführende Schule oder berufliche Ausbildung zu machen.

Die Evaluierung der Maßnahme erfolgte bis Ende 2018. Auf Basis der Evaluierungsergebnisse werden eventuell organisatorische und programmatische Adaptierungen erfolgen. Die Folgemaßnahme soll aber jedenfalls auch dem Konzept „Integration ab Tag 1“ entsprechen. Sie soll Asylwerbenden offenstehen, aber auch Jugendlichen aus EU- und Drittstaaten. Der Fokus soll stark auf Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen liegen.

  • Durchführung: Trägernetzwerk mit Förderung von Abteilung Integration und Diversität (MA 17), Fonds Soziales Wien (FSW), Arbeitsmarktservice (AMS) Wien mit Unterstützung des Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (waff) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF)
  • Weiterführender Link: Jugendcollege für Flüchtlinge – Ankommen in Wien

Förderung 2.0 – VHS Lernhilfe an Wiener Schulen

Mit diesem Angebot der Förderung 2.0 ist es gelungen, den Schulen und insbesondere den Schülerinnen und Schülern ziel- und bedürfnisorientiert Zusatzleistungen anzubieten.

18.000 SchülerInnen in Wiener Volksschulen und rund 10.000 SchülerInnen aus Neuen Mittelschulen und AHS-Unterstufen nehmen die Gratis-Nachhilfe der Stadt in Anspruch. Im Durchschnitt entlastet die Wiener Nachhilfeoffensive Eltern und Erziehungsberechtigte jährlich um mehr als 600 Euro.

Aufgrund des weiterhin bestehenden Bedarfs nach Lernhilfeangeboten wird eine Weiterführung der Förderung 2.0 angestrebt. Auf Basis der 2018 erfolgten Evaluierung des Programms ergaben sich geringfügige organisatorische Adaptierungen, an der programmatisch-inhaltlichen Ausrichtung werden 2019 keine Änderungen vorgenommen.

WLAN – Ausbau

Die Anforderungen einer umfassenden digitalen Bildung an die Ausstattung der Bildungsräume mit einer entsprechenden Infrastruktur erfordern in den kommenden Jahren wesentliche bauliche Maßnahmen in den über 370 Wiener Pflicht- und Berufsschulen.

Ziel der Stadt Wien ist es, dass zukünftig alle SchülerInnen und PädagogInnen einen qualitativ hochwertigen WLAN-Zugang in den Wiener Schulen haben, wobei aktuelle und zukünftige Medien über WLAN integriert werden können (Whiteboard, Beamer, u. a.). Nebenräume für schulische Zwecke, wie etwa Werkräume, Labore, Aufenthaltsräume, Lehrerzimmer, Direktion, sollen ebenfalls versorgt werden.

Für die unterschiedlichen Gruppen von Nutzerinnen und Nutzern sollen auch unterschiedliche Netze (intern für Schulverwaltung, Pädagogik für Unterricht, Hotspot und „Eduroam“ für Gastlehrende) in verschiedenen Security-Leveln zur Verfügung stehen.

  • Durchführung: Wiener Schulen (MA 56), Wien Digital (MA 01), Abteilung Bau- und Gebäudemanagement (MA 34)

Werkstadt Junges Wien

Kinder und Jugendliche müssen auch zukünftig das Recht, die Mittel, den Raum, die Gelegenheit und, wenn nötig, die Unterstützung erhalten, in der Gestaltung eines sozialen, lebenswerten und weltoffenen Wiens eine aktive Rolle einzunehmen.

Im Rahmen der „Werkstadt Junges Wien“ wird im Rahmen eines Partizipationsprozesses mit Kindern und Jugendlichen die Grundlage für einen strategischen Kinder- und Jugendplan für Wien erarbeitet.

Am Partizipationsprozess sollen mehrere tausend Kinder und Jugendliche teilnehmen und somit die Stadt Wien beziehungsweise deren Dienststellen mit der Umsetzung von konkreten Projekten beauftragen.

Die Konsultationen und Aktionen im Rahmen der „Werkstadt Junges Wien“ werden in Kindergärten, Schulen, Jugendtreffs aber auch in öffentlichen Räumen und durch digitale Medien unterstützt stattfinden.

Die Umsetzung erfolgt durch das Landesjugendreferat in der MA 13 gemeinsam mit den Partnern aus den unterschiedlichen Vor-Ort-Einrichtungen aus dem Bildungsbereich.

  • Durchführung: Abteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13)

Summer City Camp

Das Angebot an Sommerbetreuung sowie das Bildungs- und Förderangebot der Stadt Wien umfasst Horte, die auch in den Ferien Betreuung anbieten, die Betreuung von Kindern an den Campus-Standorten sowie die Ferienbetreuung, insbesondere für Kinder der Ganztagsvolksschulen.

Im Sommer 2017 wurde das Modell „Sowieso mehr. Dein Sommer. Dein Wien. Deutsch lernen mit Spiel, Sport und Spaß“ der MA 17 durch Lernunterstützung in den Fächern Mathematik und Englisch („Summer School“) erprobt. 2018 wurde es in erweiterter Form von der MA 13 gefördert.

Sowohl die von der MA 10 geförderte Sommerbetreuung als auch Bildungs- und Förderangebote sollen ab 2019 zusammengeführt, ausgeweitet und als ein einheitliches konsistentes Angebot der Stadt Wien angeboten werden. Die ganzjährigen Hortangebote und die Betreuung auf den Campus-Standorten bleiben in der bestehenden Form erhalten. Ziel ist es, Wiener Kindern während der Sommerferien ein qualitätsvolles Ferienprogramm anzubieten.

Eltern von Kindern bis 14 Jahren soll eine durchgängige, konsistente und nach Möglichkeit wohnortnahe Ferienbetreuung für ihre Kinder angeboten werden. Dabei soll nicht nur die reine „Betreuung“ der Kinder im Vordergrund stehen. Neben Spiel und Spaß sollen Kinder ganzheitlich in ihren Begabungen und Interessen gefördert werden. Kinder sollen in allen Regionen Wiens ein vielfältiges, abwechslungsreiches und qualitätsvolles Angebot vorfinden, das insbesondere durch die angestrebte Kooperation innerhalb des Trägernetzwerks optimale freizeitpädagogische Betreuung und Förderung bietet, etwa durch die Kooperation von freizeitpädagogischen Einrichtungen mit Einrichtungen aus Bereichen wie Bildung, Sport, Kultur oder Wissenschaft.

Auch für Kinder mit Behinderungen soll eine Ferienbetreuung geschaffen bzw. ausgebaut werden.

Die Kinder sollen bei Bedarf in den Fächern Deutsch, Mathematik oder Englisch gefördert werden, um einen positiven Schulerfolg oder einen Pflichtschulabschluss im kommenden Schuljahr zu erzielen.

Zur Umsetzung werden Netzwerke von Trägerorganisationen gesucht, die in einer oder in mehreren Regionen die Durchführung eines attraktiven und qualitätsvollen Ferienprogramms übernehmen und dafür entsprechende Konzepte entwickeln. Die Stadt Wien stellt dafür Schulraum zur Verfügung. Ergänzend können einzelne Angebote oder Angebotsteile auch an anderen Orten stattfinden, wenn dies pädagogisch und organisatorisch sinnvoll ist, etwa auf Sportplätzen oder in Kultureinrichtungen.

  • Durchführung: Wiener Kindergärten (MA 10), Abteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13), Abteilung Integration und Diversität (MA 17), Wiener Schulen (MA 56), Bildung im Mittelpunkt GmbH, Trägerorganisationen

Bildungshub Wien

In den Wiener Pflichtschulen werden zahlreiche besonders innovative pädagogische Schwerpunkte gesetzt und neue Wege beschritten. Dazu zählen die verschiedensten kooperativen Lernformen, fächerübergreifender Projektunterricht und zahlreiche Musik-, Theater- und reformpädagogische Projekte.

Das Ziel des Bildungshubs Wien ist es, das Engagement der PädagogInnen, SchülerInnen und Eltern weiter zu fördern und auszubauen.

Der Bildungshub Wien ist ein Ausstellungs- und Kommunikationsraum in den Räumlichkeiten des Stadtschulrates für Wien. Die Plattform wird als Präsentationsraum für erfolgreiche Wiener Schulprojekte genutzt, um deren kreative Ideen und vielfältige Themen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Den Lehrerinnen und Lehrern wird damit eine Hilfestellung bei der Umsetzung neuer Projekte geboten. Das breit gefächerte Programm mit Lectures und Workshops dient sowohl als Angebot zur Weiterbildung als auch als Diskursraum für die Teilnehmenden.

  • Durchführung: Bildungsdirektion (ehemals Stadtschulrat)

Berufliche Kompetenzen erweitern und Bildungsabschlüsse nachholen

Das waff Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung unterstützt Wienerinnen und Wiener bei der Verbesserung ihrer beruflichen Entwicklungschancen und bei beruflichen Veränderungen. Es bietet Information, kostenlose individuelle Beratung und finanzielle Unterstützung bei Weiterbildungen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, formale Bildungsabschlüsse im Erwachsenenalter nachzuholen. Das Nachholen eines Lehrabschlusses, die Vorbereitung auf die Meister-, Werkmeister- oder Berufsreifeprüfung oder andere formale Bildungsabschlüsse wird mit bis zu 3.000 Euro pro Person gefördert. Damit sollen Wienerinnen und Wiener bei ihrer beruflichen Aufwärtsmobilität unterstützt werden, ihre Beschäftigungschancen in einem innovativen Umfeld sollen verbessert werden.

  • Durchführung: Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds – waff
  • Weiterführender Link: Beruf und Weiterbildung

Qualifizierungsprogramm – digitale Kompetenzen

Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden bei Aufbau und Weiterentwicklung ihrer digitalen Kompetenzen finanziell unterstützt. Sie erhalten für Weiterbildungen im Bereich digitaler Kompetenzen eine finanzielle Förderung von maximal 80% der Kurskosten bis zu maximal
5.000 Euro. Solche Weiterbildungen können die fachlichen Kompetenzen betreffen, wie etwa allgemeine Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnologie, Umgang mit EDV-Anwendungen, Betriebssystemen und Datenbanken, Softwareentwicklung oder IT-Management. Geförderte Weiterbildungen können auch sogenannte Querkompetenzen umfassen, wie Grundlagen von Datenschutz, Umgang mit sozialen Medien, Datensicherheit oder Barrierefreiheit im Netz. Überfachliche Kompetenzen, die im Zuge der Digitalisierung zunehmend Bedeutung erlangen sind beispielsweise die Stärkung von Selbstkompetenz, Prozessverständnis oder Problemlösungskompetenz. Es können auch Führungskompetenzen umfasst sein, wie das Führen von agilen Teams, Digital Leadership oder Digitale Unternehmenstransformation. Das Programm startet am 1. Februar 2019 und wird vom waff und der AK Wien gemeinsam finanziert und vom waff abgewickelt.

  • Durchführung: Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds – waff
  • Weiterführender Link: waff

DigitalCity.Wien-Bildungsinitiative – experts meet schools

Die rasend schnelle Entwicklung in Verbindung mit der zunehmenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen und Branchen führt zu einem akuten IT-Fachkräftemangel.

Dieser Entwicklung wollen die Stadt Wien und die Wiener IKT-Wirtschaft mit der gemeinsamen DigitalCity.Wien-Bildungsinitiative begegnen.

Engagierte Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen der DigitalCity.Wien-Initiative besuchen auf ehrenamtlicher Basis Wiener Schulen, um von ihrem Praxisalltag zu erzählen. Sie beantworten Fragen, klären über die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt auf, stellen innovative Projekte vor, berichten über aktuelle Trends, Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen oder halten altersgerecht konzipierte Workshops zu spezifischen Fragestellungen und Fachthemen ab.

Die Bildungsinitiative ist mit der Bildungsdirektion für Wien abgestimmt. Das Angebot richtet sich an alle Wiener Schulen. Die Buchung der mehr als 30 großteils kostenlosen Kurse erfolgt direkt durch die Lehrerinnen oder Lehrer.

Ziele:

  • Kinder und Jugendliche dafür begeistern, sich für Bildungswege und Berufszweige mit Digital-Schwerpunkt zu entscheiden
  • Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen, ihr Wissen in digitalen Fachbereichen durch Inputs aus der Praxis rasch auf- und auszubauen
  • Eltern dafür sensibilisieren, dass eine erstklassige Ausbildung im Digital-Bereich für die Zukunft ihrer Kinder wirklich entscheidend ist