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Handlungsfeld 8: Sichtbarkeit erhöhen und Interesse fördern – 2018

Technologie Awareness

Von 14. bis 16. September 2018 findet wieder das große „Wiener Forschungsfest“ statt, das an einem Wochenende über 10.000 Besucherinnen und Besucher für Forschung und Innovation aus Wien begeistert. Eine Mitmachausstellung macht erlebbar, an welchen Innovationen in Wien geforscht und entwickelt wird. Um vor allem bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Technik und Innovation zu wecken, werden Wiener Schulklassen flankierend zu dem Publikumswochenende drei Wochen lang Workshops am Standort angeboten.

Präsentiert werden Forschungs- und Innovationsprojekte aus Wiener Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und aus der Stadtverwaltung.

Austragungsort ist diesmal die CREAU: Dieses Gelände mit ehemaligen Pferdestallungen direkt neben der U2-Station „Stadion“ wird noch bis Ende 2018 für Designmärkte und Festivals zwischengenutzt und bietet eine kreative, attraktive und verkehrsgeschützte Umgebung für das Wiener Forschungsfest.

Neben dem Wiener Forschungsfest sind auch das gesamte Schuljahr über die Workshops „Ideenattacke!“ und „Future Jobs“ geplant.

Future Jobs

Auch im Jahr 2018 wird der Workshop „Future Jobs“ in der Wirtschaftsagentur Wien angeboten. Dies ermöglicht über 600 Schülerinnen und Schülern der 8. Schulstufe (AHS und NMS), im Rahmen ihrer Berufsorientierungsphase Rollenvorbilder aus neuen technologischen Berufsfeldern kennenzulernen und ihre eigenen innovativen Ideen mit ihnen zu diskutieren. Jugendliche können im Rahmen dieses Workshops völlig neue, attraktive Berufsoptionen in Wien kennenlernen, die über die traditionell oder aus dem familiären Umfeld bekannten Berufe hinausgehen. Besonders Wert wird dabei auf das Überwinden von Stereotypen gelegt, was Geschlecht und Herkunft betrifft. Den Jugendlichen werden mit den Rollenvorbildern und Vermittlerinnen und Vermittlern Menschen präsentiert, die nicht dem Klischee von Personen entsprechen, die in Technologieberufen tätig sind.

Wissenschaftskommunikation

Die Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in eine breitere Öffentlichkeit ist zu einem wichtigen Teil institutioneller Tätigkeit von Universitäten und Forschungseinrichtungen geworden. Die Diskussion von Forschungsergebnissen ist Bringschuld der Scientific Community und Holschuld der Öffentlichkeit. Sie sichert Public Awareness von Wissenschaft und Forschung.

Das größte und kontinuierlichste Projekt der Wissenschaftskommunikation in Wien sind die „Wiener Vorlesungen“, die mit den Kultursendern Ö1 und ORF III TV kooperieren. Für 2018 sind Veranstaltungen im und außerhalb des Rathauses um ein Schwerpunktthema herum geplant. Verstärkt sollen dabei jüngere Zielgruppen angesprochen werden.

Gemäß dem Regierungsübereinkommen sollen dezentrale Veranstaltungen (Wiener Vorlesungen und andere Formate von Wissenschaftsinstitutionen auch in den äußeren Stadtbezirken) an Bedeutung gewinnen.

SHIFT – Programm zur Förderung innovativer Kunst

Das Förderprogramm SHIFT, das seit 2016 ausgeschrieben wird, wurde dahingehend angepasst, dass es nun einen eigenen Fördertopf für partnerschaftliche Projekte gibt: So werden fünf Projekte zur Umsetzung künstlerischer Vorhaben in Kooperation mit etablierten Institutionen zu je  50.000 Euro gefördert. Ausgangspunkt dafür war der Wunsch nach verstärkter Zusammenarbeit zwischen etablierten zentralen Institutionen und Bezirksinitiativen.

Ein Leitprojekt der SHIFT-Förderung 2017/18 ist das kommunale Zentrum „F23“ in der ehemaligen Sargfabrik in Liesing. In dessen durchmischtem Kulturangebot finden sich u. a. auch Kulturpartnerschaften mit den Wiener Festwochen oder den Wiener Symphonikern, die der ansässigen Bevölkerung zugutekommen.

UN Agenda 2030 – Sustainable Development Goals (SDGs)

Bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen im September 2015 wurde die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Alle 193 UN-Mitgliedsstaaten verpflichten sich, auf die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen („Sustainable Development Goals“, SDGs) auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene bis zum Jahr 2030 hinzuarbeiten. Alle Österreichischen Bundesministerien wurden mit dem Ministerrats-beschluss vom 12. Jänner 2016 zur kohärenten Umsetzung (Implementierung) der „Agenda 2030“ beauftragt, das trifft auch alle Bundesländer.

Diese SDGs eignen sich durch ihre Strukturierung in Unterziele und durch ihre plakativen Icons hervorragend, die Wirkungen von Projekten darzustellen und auch für eine breite Öffentlichkeit nachvollziehbar zu machen. Darüber hinaus bietet der internationale Referenzrahmen die Möglichkeit die Stadt Wien auch international zu positionieren sowie Erfahrungen und Know-how auszutauschen.

In diesem Sinn wird die Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22, beginnend mit dem Jahr 2018, ihre Vorhaben und Projekte auf diese SDGs referenzieren. In einem nächsten Schritt können die SDGs auch als strategisches Tool zur Adaptierung und Neuformulierung von Projekten herangezogen werden.

Wiener Innovationsgespräche

Zur Abteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13) gehören auch die Büchereien Wien. Der größte Standort ist die Hauptbücherei Wien am Urban-Loritz-Platz 2a. Dort sowie an den anderen kleineren Standorten findet eine Vielzahl von Veranstaltungen, Ausstellungen, Buchpräsentationen und Lesungen statt.

Die Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23) nützt seit 2017 dieses seit langem etablierte und eingespielte Veranstaltungswesen, um mit den „Wiener Innovationsgesprächen“ aktuelle Themen und Fragestellungen aus dem Innovations-, Forschungs- und Wissenschaftsbereich der interessierten Öffentlichkeit und den KundInnen der Büchereien näher zu bringen. Auch für 2018 sind einmal im Quartal Wiener Innovationsgespräche geplant.

  • Durchführung: Abteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13), Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23)
  • Weiterführender Link: Innovatives Wien 2020