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Handlungsfeld 5: Nachhaltige Verankerung einer Innovationskultur in der Stadtverwaltung – 2018

Wiener Stadtwerke: Forschung und Innovationen vorantreiben und kooperatives Denken und Handeln forcieren

Der Konzern begreift sich als Teil eines dynamischen Wandels und eines lebenslangen Veränderungsprozesses, in dem eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovationen bedeutend sind. Insbesonders die Digitalisierung treibt diese Veränderung mit großer Geschwindigkeit voran und eröffnet neue Chancen. Mit neuen Denkweisen und innovativen Ansätzen wollen die Wiener Stadtwerke diesen Weg strukturiert fortsetzen und mit innovativen Lösungen das Leben der KundInnen im urbanen Raum maßgeblich erleichtern. Im Jahr 2018 werden weitere Forschungs- und Innovationsvorhaben zu definierten Zukunftsthemen vorangetrieben, Kooperationen und Vernetzung forciert und sukzessive Innovations-Know-how aufgebaut.

Konkrete Projekte und Vorhaben sind zum Beispiel die Forschungskooperation zwischen Technischer Universität Wien und den Wiener Stadtwerken, welche zumindest bis 2022 fortgesetzt wird. Zudem hat sich der Konzern mit seinen Töchterunternehmen Wipark Garagen und Wien Energie an der Initiative „Co-Creation Lab“ der Wirtschaftsagentur Wien beteiligt. Wien Energie ist weiters mit an Bord der neuen Vorzeigeregion „Green Energy Lab“ – dem größten jemals genehmigten Innovationsprojekt für Entwicklung und Demonstration grüner Energietechnologien in Österreich.

Zudem greift man seitens Wien Energie auch das Thema Blockchain auf und schafft gemeinsam mit Partnern erstmals eine Blockchain-Infrastruktur im Stadtentwicklungsgebiet Viertel Zwei. Im Mobilitätsbereich wird an der Mobilität der Zukunft geforscht. Gemeinsam mit Partnern arbeiten die Wiener Linien an der technologischen und rechtlichen Weiterentwicklung von autonomen Kleinbussen. Diese sollen künftig in der „Seestadt“ in Aspern unterwegs sein. Stichwort Aspern – hier ist der Konzern seit 2013 mit seinen Töchterunternehmen Wien Energie und Wiener Netze Teil der Forschungsgesellschaft „Aspern Smart City Research GmbH & Co KG“ (ASCR).

Systematisierung der Innovationsaktivitäten

Der Schwerpunkt bei der Umsetzung 2016 und 2017 lag auf der Bewußtseinsbildung und Motivation für das Thema Innovation in der Wiener Stadtverwaltung. Die gesetzten Maßnahmen waren darauf gerichtet, den Boden für Innovation aufzubereiten und den Wissensstand zu Innovation zu verbessern und werden fortgeführt.

Ende 2017 wurde ein neues Innovationsvorhaben in interdisziplinärer, dienststellen- und geschäftsgruppenübergreifender Zusammenarbeit angestoßen: der Micro-Hub Güterlogistik. Das Vorhaben wird mit einem „agilen Team“ Anfang Feb. 2018 gestartet und ist eine Kooperation mehrerer Dienststellen der Stadt Wien mit Wirtschaftsagentur Wien sowie Wiener Hafen GmbH & Co KG. Es ist geplant, ab 2018 das Entstehen weiterer, neuer, übergreifender Innovationsprojekte aktiv zu unterstützen.

  • Durchführung: Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23)

Elektronische Innovationsplattform

Die Arbeiten zur Systematisierung der Innovationsaktivitäten sollen 2018 durch eine elektronische Innovationsplattform erweitert werden. Vorerst sollen bestehende IKT-Technologien im Zentrum der Innovationsaktivitäten stehen. Für diese sollen Use-Cases, also Anwendungsmöglichkeiten in neuen Fachbereichen, identifiziert werden. Der Austausch dazu soll auf der elektronischen Innovationsplattform erfolgen.

  • Durchführung: Magistratsdirektion – Geschäftsgruppe Organisation und Sicherheit, Gruppe Prozessmanagement und IKT-Strategie (MD-OS/PIKT), Abteilung Automationsunterstützte Datenverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechnologie (MA 14), Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23), Presse- und Informationsdienst (MA 53)