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Neue Perspektiven in der Forschung durch Geistes- und Sozialwissenschaften? – Rückblick

Vier junge Menschen stehen rund um ein Touchpad

Die Magistratsabteilung 23 lud am 7. November 2017 zu einer Impulsveranstaltung über die Einbeziehung von Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften bei Forschungsprojekten anderer Disziplinen.

Können Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften neue Perspektiven in die angewandte Forschung anderer Disziplinen einbringen? Dieser Frage gingen am 7. November 2017 auf Einladung der Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23) Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen im Impact Hub Vienna nach.

Vielfältige Sichtweisen bereichern die Forschung

Bei der Gestaltung des europäischen Forschungsförderprogrammes Horizon 2020 ist die Einbeziehung der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) bei Forschungsprojekten zu einem Beurteilungskriterium geworden. Die Relevanz der GSK für das Verständnis unserer Gesellschaft und die Bearbeitung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen (Grand Challenges) wird zunehmend anerkannt. Insbesondere die Vielfalt der Sichtweisen in den GSK erweist sich dabei als wichtige Bereicherung beim Blick auf ein Forschungsobjekt.

Die Veranstaltung lieferte Impulse für eine konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den GSK und der angewandten Forschung anderer Disziplinen. Diese Impulse sollen auch als Inspiration für geeignete Projekte der Wiener Fachhochschulförderung dienen.

Spannende Vorträge und Good Practice-Beispiele

Nach der Begrüßung und Einleitung durch Klemens Himpele, Leiter der MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik, gab es mehrere Impulsreferate renommierter Forscherinnen und Forscher zum Thema:

  • Sichtweise der Technik: Emmerich Bertagnolli, Technische Universität Wien, Institut für Festkörperelektronik
  • Sichtweise der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften: Klaus Schuch, ZSI Zentrum für soziale Innovation
  • Sichtweise der Geistes- und Kulturwissenschaften: Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Universität Wien, Institut für Ostasienwissenschaften
  • Wissenstransfer von GSK in andere Disziplinen: Volker Handke, Sie Liong Thio, IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung: GSK Handbuch für FH-Forschungsprojekte (3 MB PDF)
  • Wissenstransfer von GSK-EKK in die Praxis: Georg Russegger, Wissenstransferzentrum Ost

Anschließend wurden folgende Projekte guter Praxis vorgestellt:

  • Projektbeispiel der FH des BFI Wien: „Der Beitrag der Human-Factors-Forschung zum Management von Unsicherheit in projektorientierten Organisationen“
  • Projektbeispiel der FH Wien der WKW: „Strategische Innovations- und Veränderungsfähigkeit von KMU“
  • Projektbeispiel der FH Campus Wien: „Drink Smart – Entwicklung eines intelligenten Trinksystems zur Prävention von Dehydratation im Alter“
  • Projektbeispiel der FH Technikum Wien: „VITAL – assistiVe domoTics for Autonomous Living“
  • Projektbeispiel des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung, Akademie der Wissenschaften: Buchpräsentation „DiaLogbuch AAL – Dialoge zu Active and Assisted Living“, Mahshid Sotoudeh

Moderiert wurde die Veranstaltung von Charlotte Hager von comrecon brand navigation KG.

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